Abschied

Nach rund 57 Jahren in Eurer Mitte musste ich Ökoven im Mai 2020 plötzlich sang- und klanglos verlassen, da ich einen Unfall erlitt, der meinen rechten Arm in Mitleidenschaft zog

Liebe Ökovener, Deelener und Ückinghovener!

Nach rund 57 Jahren in Eurer Mitte musste ich Ökoven im Mai 2020 plötzlich sang- und klanglos verlassen, da ich einen Unfall erlitt, der meinen rechten Arm in Mitleidenschaft zog. Das zwang mich, ein Alters-und Pflegeheim in Köln aufzusuchen, wo ich schon länger vorgemerkt war und wo meine Schwester schon seit Monaten wohnt wie auch die Mutter von Kardinal Woelki. So muss ich auf diese Weise von Euch Abschied nehmen. Vor allem möchte ich allen, die mich in den vergangenen Jahren aktiv und tatkräftig unterstützt haben, ein herzliches Wort des Dankes sagen und sie gleichzeitig bitten, auch künftig eifrig mitzuarbeiten am Aufbau des Reiches Gottes in Ökoven.

Viele von Euch durfte ich zur Taufe, Erstbeichte, Erstkommunion und Firmung führen. Die Ehe vieler durfte ich einsegnen.  Viele durfte ich zum Grabe geleiten. Und Vieles mehr, das man gar nicht alles aufzählen. Mit dem aufrichtigen Dank an alle möchte ich den Wunsch auf ein Wiedersehen  verbinden, vielleicht in Köln (nach Voranmeldung), auf jeden Fall dereinst im Himmel. Dazu möchte ich noch einmal das alte Sprichwort in Erinnerung rufen. „Wer am Sonntag die Kirchtür nicht findet, findet beim Sterben auch nicht die Himmelstür.“ Das steht zwar so nicht in der Bibel, ist aber die volkstümliche Zusammenfassung echt christlicher Lebensgestaltung! Darum möchte ich Sie herzlich bitten!

Mit herzlichem Dank und Gruß.

Pfr.i.R. Hans G. Schönen

Konrad-Adenauer-Ufer 55

St. Vincenzhaus Zi. 2617

50668  Köln

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