„Glauben verbindet“ - Rückblick auf das erste Gemeinde-Pfarr-Fest

Unter dem Motto „Glauben verbindet“ fand am 12.05.2019 erstmalig das ökumenische Gemeinde-Pfarr-Fest statt, das von Haupt- und Ehrenämtlern der katholischen Pfarrei St. Peter und der evangelischen Gemeinde um die Samariterkirche in Rommerskirchen auf die Beine gestellt wurde.

Ausdrücklich ging es dabei um die Gemeinschaft der Christen und die Ökumene und deshalb war jeder eingeladen, unabhängig von Konfession und auch vom Wohnort im Pfarreienverband. Diesen Gedanken der Einladung an alle veranschaulichte Pfarrer Spitzer, der zusammen mit der Gemeindereferentin Frau Bornewasser den Wortgottesdienst zu Beginn des Gemeinde-Pfarr-Festes in St. Peter zelebrierte, im ausgewählten Evangelium und der anschließenden Predigt. Denn im „Gleichnis vom Festmahl“ (Lk 14,15-24) wird wie beim Gemeinde-Pfarr-Fest eine Einladung zu einer großen Feier ausgesprochen. Jedoch erschienen im Evangelium die eingeladenen Gäste nicht, obwohl sie die Zeit gehabt hätten und der Gastgeber entschied sich, Menschen von der Straße zu sich zu holen und mit den Aussässigen zu feiern, die gerne und bereitwillig sein Haus füllten. Anhand dieses Gleichnisses erklärte Pfarrer Spitzer, dass alle eingeladen sind, sowohl zum Glauben von Gott, als auch zum neuen Gemeinde-Pfarr-Fest von der katholischen und der evangelischen Gemeinde vor Ort. Alles, was man tun muss, ist der Einladung nachzukommen.

Es lässt sich festhalten, dass viele dieser Einladung gerne folgten und das neuartige Fest sehr gut angenommen wurde. Neben leiblicher Verpflegung und Unterhaltungsangeboten für Klein und Groß stand im Mittelpunkt vor allem die Gemeinschaft und damit das deutliche Zeichen, dass unser Glauben als Christen uns verbindet, und dass in dieser Gemeinschaft jeder willkommen ist.

Die Ökumene ist in Rommerskirchen schon seit mehreren Jahren ein wichtiges Anliegen, was u.a. der immer gut besuchte ökumenische Bittgang im Mai zeigt. Auch an der Planung des ökumenischen Gemeinde-Pfarr-Festes waren viele mit Eifer und Begeisterung beteiligt. Es wurde extra ein Team gebildet, das schon über ein Jahr vorher in mehreren Sitzungen und Treffen zunächst ein Konzept erarbeitete, wie dieses Gemeinschaftsprojekt aussehen und funktionieren könnte. Die Resonanz war vielfältig und wie in allen Lebensbereichen gab und gibt es nicht nur Befürworter. Doch die Initiatoren und die Beteiligten ließen sich davon nicht abschrecken, sondern war es ihnen dadurch umso wichtiger, ihr Zeichen zu setzen und zu zeigen, dass unser Glauben uns verbindet und gemeinsam stark macht.

Diese Taktik, das Durchhaltevermögen und die Überzeugung von ihrer Idee, zusammen den Glauben zu feiern, haben sich ausgezahlt, denn da das erste ökumenische Gemeinde-Pfarr-Fest ein großer Erfolg war, wird es auch im nächsten Jahr stattfinden — dann allerdings in und um die Samariterkirche.

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