Nacht der offenen Kirchen in St. Peter

Am 05.10.2018 ab 19 Uhr fand die Nacht der offenen Kirchen stand. St. Peter öffnete seine Pforten ...

... und lud zu einem bedächtigen Aufenthalt zur Besinnung und Selbstreflexion in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre ein, während der Altarraum bereits für Erntedank hergerichtet war. Dazu erhellten eine Vielzahl von Kerzen die Kirche und tauchten sie in ein warmes Licht, während Kaffee und Tee mit Gebäck zum Aufwärmen bereit standen.

Ein herzliches Dank an alle Bauern, die wie in jedem Jahr Obst und Gemüse zur Verfügung stellten, und an alle fleißigen Helfer, die bei der Dekoration des Altarraums unterstützten.

„Auf dem Weg“ ...

Als Rahmenprogramm wurde zu Beginn ein interaktives Gebet zum Thema „Auf dem Weg“ gelesen, bei dem gemeinschaftlich ein Kreuz aus Lichtern entstand.

Auf dem Weg ... mit Petrus

Zum Abschluss und als Gute-Nacht-Gedanke wurde eine Mediation zu Petrus und seiner Rolle für uns vorgelesen:

 

Welche Rolle kann Petrus für uns spielen?

Petrus, erster in der Nachfolge Christi, Gründer und Haupt der Gemeinde von Rom.
Petrus, unser Pfarrpatron und Namensgeber unserer Kirche.

 

Heute wie damals ist er für uns ein Leuchtfeuer unseres Glaubens, der Beständigkeit und der Kraft Gottes Botschaft in uns und in unserer Umwelt.
Ein Leuchtfeuer, das auf Erden die Hoffnung auf Gottes Wahrheit verkündet.
Ein Leuchtfeuer, das uns vorantreibt, ermutigt und hilft, uns zu leiten. In uns spüren wir seine Flamme lodern und unsere Überzeugung nähren. Eine wohlige Flamme, die uns warm, geborgen und zuhause fühlen lässt.
Wir lassen diese Flamme, unser Licht strahlen, im Dienst am Nächsten, in der Kirche und in der Gemeinde. Gemeinsam leuchten wir noch um ein Vielfaches heller als allein und verbreiten dieses Licht und seine beflügelnde Energie, den Zuspruch und die Unterstützung, die wir in jedem noch so kleinen Funken verspüren.
Wie Petrus für uns ein Leuchtfeuer ist, sind wir Fackeln, die das Feuer weitertragen und wie Petrus trotz aller Umstände und Missstände beständig war, lassen wir uns unser Feuer für Gottes Botschaft nicht nehmen.

 

In Zeiten der Verlassenheit und Unsicherheit, in Zeiten des fehlenden Zuspruchs, in Zeiten, in denen wir uns fragen müssen, was aus unserer Kirche, unserer Gemeinde, dem Ort, den wir als Zuhause identifizieren, wird, liegt es an uns, zu zeigen, dass wir als Gemeinde unter Petrus Namen als Flammen seines Leuchtfeuers brennen.
Dass unser Licht niemals erlischt, sondern durch den Glauben in den Herzen jedes einzelnen, durch den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft und durch die eine Überzeugung, die wir alle teilen, geschürt wird.
Diese fühlbare Kraft in uns ist es, mit der wir der Zukunft entgegenblicken und voranschreiten, mit der wir unser Licht nutzen, um den Weg der Zukunft, unserer Zukunft und einer Zukunft nach uns zu erleuchten, sodass es uns und allen zur Orientierung dient.

 

Das Erbe, in das Petrus berufen wurde, mag das größte in der Geschichte des Christentums, der Menschheit gewesen sein und genauso wie er werden wir alle, jeder einzelne von uns berufen.
Wenn wir uns also fragen, welche Rolle kann Petrus für uns, in unserem Alltag und in unserem Glauben spielen, ist die Antwort, es wie Petrus zu machen und das Licht unseres Glaubens in und durch uns leuchten zu lassen. Mehr bedarf es nicht.

Genauso wie hier heute Nacht die Kerzen schienen und die Kirche in ein wärmendes Licht tauchten, sollten wir diesen Moment nutzen und uns unseren eigenen Lichts bewusst werden und dieses gestärkt nach Hause tragen, unsere Herzen daran erwärmen und es für uns und andere strahlen lassen.

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