Romwallfahrt der Messdiener im Oktober 2018

In der ersten Herbstferienwoche fuhren 31 Messdiener aus der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen Gilbach mit 6 Betreuern und unserem neuen Kaplan Niccolo Galetti nach Rom.

Wochen der Vorbereitung lagen hinter uns, dann waren wir abfahrbereit. In Rommerskirchen verabschiedeten wir uns von unseren Familien und fuhren zum Kölner Hauptbahnhof. Was für ein Gewusel! 1000 Messdiener, Betreuer, Zugbegleiter, Gepäck... alle auf einem Bahnsteig, alle wollten in den Zug Omega nach Rom. 

Und dann, endlich im Zug: Abteil finden, Gepäck sortieren und sich auf 25 Stunden Zugfahrt einrichten. Das geht mit ordentlich Essen und Trinken, vielen Spielen, andere Abteile besuchen, neue Leute kennen lernen, alte Freunde wieder treffen...

In Rom angekommen bezogen wir die Unterkunft und fuhren mit unseren Gewändern im Rucksack zur Eröffnungsmesse in der Lateran Basilika mit Kardinal Woelki. Anschließend spazierten wir durch Rom und genossen la dolce vita.

Dienstag abends dann die Lichterprozession in den vatikanischen Gärten: Endlos Schlange an der Sicherheitskontrolle und dann hieß es: wieder warten. In der Zeit haben wir Postkarten an unsere freundlichen Spender zu Hause geschrieben. Die Lichterprozession war ein einmaliges Erlebnis. Mit 2.000 Jugendlichen den Weg entlang durch die terrassenförmig angelegten Gärten, in den Händen die Kerzen, Taizé Lieder dabei singend... Gänsehaut. Oben an einer Grotte hielt Pater Regamy eine Predigt, die bei fast allen zu Tränenströmen führte und die wohl keiner so schnell vergisst.

Mittwoch dann Papstaudienz. Extra früh aufstehen und dann los zum Vatikan. Wieder durch die Sicherheitskontrollen. Aber dank aktivem Anstehen waren wir schnell durch und konnten allerbeste Sitzplätze ergattern. Als der Papst dann so nah an uns vorbeifuhr, war auch das ein Gänsehaut-Moment.

Und Donnerstag? Tagsüber freie Zeit und abends dann zur Abschluss Messe. Wieder durch die Sicherheitskontrolle, aber auch hier wieder aktives Anstehen und Sitzplätze erobert.

Freitag haben wir noch den Petersdom mit Kuppel besichtigt, eine letzte Pizza, ein letztes leckeres Eis genossen.

In der Nähe unserer Unterkunft gab es einen Supermarkt. Dieser wurde gestürmt und ziemlich leer gekauft. Denn es lagen ja wieder 25 Stunden Zugfahrt vor uns.

In Rommerskirchen haben uns unsere Familien wieder wohlbehalten, glücklich, voller Erlebnisse, fix und fertig wieder abgeholt.

 

 

 

 

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