Willkommen in St. Briktius

Das fast 1000 Jahre alte Kirchengebäude beeindruckt von außen ebenso wie von Innen. Das Kirchenschiff ist zwar nicht sehr geräumig und eine größere Erstkommunionsfeier wirft schon Probleme auf, aber für eine kleine Gemeinde und Trauungen bietet sie alles was man braucht.

Wegen Renovierung geschlossen

Die Kirche bleibt bis auf Weiteres wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Ihre bestellten Intentionen werden nach Absprache in den Gottesdiensten von St. Stephanus Hoeningen und St. Antonius Evinghoven gelesen

Veranstaltungen der Pfarrei St. Briktius

Außergewöhnlich ist vor allemn die Innenausstattung, insbesonderere die wunderschöne Bemalung der Wände, die zudem fantastisch restauriert ist und in ihrem alten Glanz erstrahlt. Die Malereien stammen von dem Kirchenmaler und Kanoniker Matthias Goebbels (Kölner Stifsvikar). Im Großraum Köln sind in jener Zeit viele Kirchen mit seinen Werken ausgemalt wurden, aber inzwischen kann man seine Werke nur noch in 3 Gotteshäusern bewundern. Bei der Renovierung vor ca 30 Jahren war erst geplant, sie zu entfernen, doch als klar wurde, dass es nur noch 3 Kirchen mit diesen Werken gab, entschied man sich anders.

Der Heilige Briktius

Hans. G Schönen - Pastor in Oekoven im Ruhestand - führt gern durch die Kirche und erläutert die Geschichte, die Fülle der Kunstgegenstände und natürlich die Malungen von Matthias Goebbels. Dessen theologisches Programm nimmt als Hauptgedankten das Wort Gottes und die Lehrtätigkeit Jesu sowie dem Geborsam gegenüber den Gesetzten und die Frage der Nachfolge Christi.

Die Kirche ist dem heiligen Briktius geweiht, was allein schon auf ihr hohes Alter hinweist. In Deutschland gibt es ca 20 Kirchen, die diesem Heiligen geweiht sind, in ganz Europa sind es an die 160. Briktius war ein Schüler vom Heiligen Martinus und wird auf den heiligen Bildern zumeist mit Flammen im Gewand und einem Baby dargestellt. Wenn auch der Grund für seine Heiligkeitsprechung bestimmt ein anderer war, so geht doch diese Gestaltung auf eine Beschuldigung zurück: Er war unter den Verdacht geraten, ein uneheliches Kind gezeugt zu haben. Da trug er in seinem Gewand glühende Kohlen als Beweis seiner Unschuld und es hieß, das Baby, dessen Vater er sein sollte, habe deutlich vernehmen lassen, "dieser ist nicht mein Vater" .